Projekt PERARES (seit Mai 2010)

PERARES: Public Engagement with Research and Research Engagement with Society Gefördert von der European Community’s Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) unter grant agreement n° 244264

Die Gesellschaft benötigt zunehmend wissenschaftlichen Sachverstand, um ihren vielfältigen Anliegen gerecht werden zu können. Die Wissenschaftsläden mit ihrem Personal sowie kooperierende Hochschulen vernetzen sich international, um Wissen und Expertise aus verschiedenen Ländern gemeinsam nutzen zu können.

PERARES bündelt öffentliches Engagement in der Forschung durch die Entwicklung vielfältiger Aktionen und Projekte, welche Forscher und zivilgesellschaftliche Organisationen in die Entwicklung von Forschungs-Agenden und des Forschungsprozesses einbeziehen.

Es werden wissenschaftliche Debatten organisiert, um daraus gesellschaftlichen Forschungsbedarf zu ermitteln. Dies wird an Forschungseinrichtungen weitergeleitet und deren Ergebnisse werden dann wiederum in der nächsten Phase der Debatte genutzt. Damit bewegen sich diese Debatten „Stromaufwärts“ auf dem Weg zur Formulierung neuer Forschungsvorhaben.

In diesem Kontext werden die Partner mit bereits existierenden Debattenformaten im internationalen Netzwerk der Wissenschaftsläden die Vernetzung von Gesellschaft und Forschungseinrichtungen vorantreiben und ein transnationales Webportal für wissenschaftliche Debatten einrichten. Dies wird zunächst mit dem Thema „Nanotechnologie“ begonnen und nach einigen Monaten wird jeweils ein neues Thema eingeführt. Dies erfolgt unter Berücksichtigung er europäischen Bedeutung der Themen und der neuen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.

Damit wissenschaftliche Fragen aus der Gesellschaft beantwortet werden können, ist es notwendig das Netzwerk von Forschungseinrichtungen, die für die bzw. mit den zivilgesellschaftlichen Organisationen forschen, zu erweitern und zu stärken. Deshalb wurden neun neue Wissenschaftsläden bzw. Einrichtungen nach dem Vorbild der Wissenschaftsläden gegründet, die von erfahrenen Mentoren aus bestehenden Einrichtungen betreut werden.

Die Partner entwickeln und bewerten alternative Formen des Dialoges zur Agenda-Formulierung zwischen Forschern und zivilgesellschaftlichen Organisationen, z.B. durch langfristige regelmäßige Meetings und wissenschaftliche Kooperation in zwei wichtigen sozailen Bereichen: Roma-Migrationsprobleme und häusliche Gewalt.

Die Partner befassen sich auch mit der potenziellen Rolle von höheren Bildungseinrichtungen und Fördereinrichtungen um deren Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zu unterstützen. PERARES diskutiert diese Aktivitäten mit der Gesellschaft insgesamt im Rahmen von zwei großen Konferenzen und die permanente Information der Öffentlichkeit über das Projekt und seine Ergebnisse.

Im Ergebnis können sich mehr Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen im Rahmen einer erweiterten and besser strukturierten Zusammenarbeit engagieren, um die vielfältigen gesellschaftlichen Anliegen durch wissenschaftlichen Sachverstand zu unterstützen.

Koordinator: Dr. Henk Mulder, Science Shop, University of Groningen, Nijenborgh 4, NL-9747 AG Groningen, The Netherlands, +31 50 363 4436, mailto:h.a.j.mulder[at]rug.nl

Partners: University of Groningen; Wageningen University (WU) and Research Centres (SDLO) (Netherlands), Free University Brussels (Belgium), Science Shop Bonn; WTT Science Shop Zittau (Germany), Queens University Belfast; University of Cambridge; University of Glamorgan (UK), University College Cork; Dublin Institute of Technology; Dublin City University (Ireland), University Rovira I Virgili Tarragona (Spain), Foundation Citizen Science; Foundation for the Development of an Active Citizen Research ADReCA; University of Lyon (France), Swedish Research Council (Sweden), Technical University Crete (Greece), Politehnica University Bucharest (Romania), ESSRG Science Shop (Hungary), University of Stavanger (Norway), University of Sassari (Italy), European University (Cyprus), Institute for Baltic Studies (Estonia), Technical University of Denmark (Denmark), Heschel Centre (Israel).

Die Projektergebnisse könnnen unter folgendem Link erreicht werden.