Initiativen

Projekte für Hochschuleinrichtungen und Studierende

Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops für Gründerakademie und Karriereservice

Promotion-Veranstaltung „Innovationszentrum“ der Gründerakademie (2007)
Informations- und Präsentationsveranstaltungen für die „Gründerakademie“ (2007/2008)
Konferenz „Karriereförderung im Studium – Anforderungen der Wirtschaft an akademische Nachwuchskräfte“ (2009)
Weiterbildung „Businessetikette“ (2009)
Seminar „Beratungskompetenz für Helferberufe“ (2009/2010)
Weiterbildung „Qualifizierung zum Initialberater“ (2009/2010)
Seminar „Soziales Kompetenztraining“ (2010)
Entwicklung eines „Mentoring-Leitfadens“ für den „Karriereservice“ (2010)

Konzeption und Durchführung von Workshops für das IHI Zittau

Workshop „Selbstmanagement und Teambildung“ im Rahmen der Workshopreihe im Masterstudiengang Projektmanagement und Engineering (2010)

Workshop „Kommunikation/Gruppendynamik“ im Rahmen der Workshopreihe im Masterstudiengang Projektmanagement und Engineering (2010)

Entwickelung von Marketingideen für das Konrad-Zuse-Museum in Hoyerswerda

Im Sommersemester 2010 war eine studentische Arbeitsgruppe mit Unterstützung der Lautech GmbH Hoyerswerda mit der Ideenfindung für das Konrad-Zuse-Computermuseum, das zur Zeit im Technologiezentrum Hoyerswerda unterbracht ist, beschäftigt. Nach einer Auftaktveranstaltung bei der Lautech mit Besichtigung des Museums entwickelten die Studierenden in verschiedenen Arbeitsgruppensitzungen eine Reihe origineller Marketingideen, die zum Abschluss der Veranstaltung wiederum bei der Lautech der Geschäftsführung des Technologiezentrums und dem Vorstand der Trägervereins des Museums präsentiert wurden.

Geschäftsideen im Internet

Gesamtwirtschaftliche bzw. gesamtgesellschaftliche Trends bieten ein Entwicklungspotenzial für originelle und innovative Geschäftsideen, das bislang noch zu wenig für die wirtschaftliche Entwicklung genutzt wird. Viele Ideen werden anderenorts erfolgreich umgesetzt, sind aber regional noch unbekannt. Auf der anderen Seite tragen sich zahlreiche potenzielle Existenzgründer mit interessanten Ideen, ohne deren Chancen und Risiken realistisch einschätzen zu können, was einerseits erfolgversprechende Gründungen verhindert aber andererseits auch zum Scheitern von unzureichend geprüften bzw. geplanten Gründungen führen kann.

Seit Anfang Mai 2008 ist die „Geschäftsideen Datenbank“ auf der Homepage des Zittauer Wissenschaftsladens (www.wissenschaftsladen.eu/g_idee) online. „Die Geschäftsideen Datenbank geht auf eine studentische Projektarbeit im Rahmen des Projektes „Gründerakademie“ zurück. Eine Studentengruppe der „Gründerakademie“ war dabei, neben dem regulären Studium in verschiedenen Fächern – BWL, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau oder Ökologie und Umweltschutz – über einen Zeitraum von fast zwei Jahren mit der Ermittlung, Auswertung und Aufbereitung interessanter Geschäftsideen beschäftigt. Vor allem der interdisziplinäre Charakter der Arbeit sorgte für interessante Perspektiven und neue Einsichten. Nach dem Abschluss des Projektes im Rahmen der „Gründerakademie“ wird die Datenbank durch den Zittauer Wissenschaftsladen weiter betrieben.

Enercy’regio – Practical Training in Companies

Im Rahmen des Projektes „Enercy’regio – Practical Training in Companies“ (INTERREG IIIC gefördertes Projekt zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Einsatzes regenerativer Energieträger in regionalen KMU durch studentische Projektarbeiten der Hochschule Zittau/Görlitz wurden im Jahre 2007 Fachkolloquien im Zittauer Wissenschaftsladen durchgeführt http://cmsweb.hs-zigr.de/de/Forschung/Forschungsprojekte/enercyregio.html

Ready for the Job

Ein Projekt der HS Zittau/Görlitz und der Mediaproject AG Dresden zur Vermittlung von Zusatzqualifikationen zur vertriebsorientierten Unternehmensführung für Studierende um die Chancen beim beruflichen Einstieg zu verbessern wurde im Projektzeitraum 2007/2008 teilweise im Zittauer Wissenschaftsladen durchgeführt. Ziel war die Verbessrung von Praxisnähe, sozialer Kompetenz und Selbsteinschätzung der Teilnehmer

www.ready-for-the-job.de.

Theaterprojekt „Die Grönholm-Methode“ 2007

Mit der Inszenierung des Theaterstücks „Die Grönholm Methode“ (2007) wurde das Ziel verfolgt, zielgruppenorientierte Kulturangebote an den Hochschulstandorten Zittau und Görlitz zu etablieren. Das Projekt sollte zur kulturellen Belebung der Hochschule beitragen und deren Öffnung zur Region fördern. Des Weiteren sollte diese Initiative dafür werben, einen offensiven Umgang mit den Problemen unserer kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwelt zu pflegen und zu leben.

Das Projekt wurde durch die Gründerakademie der Hochschule, die Allianz-Stiftung und die „Kunst.Bauer.Bühne – Freies Theaterensemble Süd.Ost“ unterstützt bzw. umgesetzt.

„Study.art“ – internationaler Grafikwettbewerb und Kunstworkshop

Mit der Idee des Grafikwettbewerbes und des „Gründerkunstpreises“ wurde für die Zielgruppe der Gründerakademie – Studenten und Absolventen sächsischer Hochschulen – eine Möglichkeit der Partizipation geschaffen, die über die „normalen“ Angebote des Projektes hinausging. Gezielt sollte mit den Künstlern eine weitere Gruppe von zukünftigen Selbständigen angesprochen und in das Projekt eingebunden werden. Die Wahl des gewollt hinterfragenden Themas ergab sich aus der wirtschaftlich schwierigen Situation der Region und der damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Probleme.

Im Wettbewerb zum ersten Gründerkunstpreis 2007 sollte das Thema „Gründerregion Lausitz – Vision und Wirklichkeit“ mit den Mitteln der Kunst reflektiert werden. 24 Arbeiten lagen der Jury vor, welche zwei Siegerarbeiten auswählte. Die Arbeiten wurden im Rahmen von Ausstellungen in Hochschulgebäuden in Zittau und Görlitz sowie im Wirtschaftsministerium Sachsen in Dresden ausgestellt. Dieser eingeschlagene Weg wurde 2009 fortgesetzt.

Mit der Umsetzung des „Schengener Abkommens“ fielen im Dezember 2007 die Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien. Für das Projekt Anlass und Chance zugleich, seine Perspektive zu erweitern. Der Wettbewerb wurde über die Grenzen im Dreiländereck ausgeweitet und damit international. Dadurch wurden die bestehenden Kontakte zwischen den Hochschulen der Region intensiviert und die Kontakte von junger Künstlern und Studenten in und aus der Euroregion Neisse befördert. Aus diesem Anlass lautete das Thema 2009 „neue.freiheit.grenzenlos“.

Es waren nunmehr junge Künstler aus Tschechien, Deutschland und Polen eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Gründerkunstpreis und die anderen zu vergebenden Preise (Publikums- und der Stifterpreis) wurden von Sponsoren gestiftet und zusätzlich zum projekttragenden Ziel3-Antrag finanziert. Gleichzeitig wurde das Angebot um einen Workshop ergänzt, um den Wettbewerbsteilnehmern die Möglichkeit zu geben sich kennenzulernen, miteinander zu arbeiten und Netzwerke für die Zukunft zu bilden. Neben dem künstlerischen Fokus soll das Thema „Gründung und Selbständigkeit in der Kunst“ als zweiter Schwerpunkt die Teilnehmer des Workshops beschäftigen.

Die eingereichten Arbeiten wurden wieder in Ausstellungen Zittau, Görlitz, Liberec und Dresden gezeigt. Das Projekt konnte einen aktiven Beitrag zum Zusammenwachsen der Dreiländerregion und zur Stärkung der kulturellen Vielfalt leisten sowie eine Brückenfunktion zwischen Wirtschaft, Bildung und Kunst bilden.

 

Bildung und Beratung für Vereine, KMU und regionale Initiativen

Netzwerk internationaler Gründungsberater

Das Technologiezentrum Zittau führte in den Jahren 2005 und 2006 in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz und der RKW Sachsen GmbH eine berufsbegleitende Qualifizierung mit dem Titel „Netzwerk internationaler Gründungsberater“ durch. Das Angebot richtete sich vorrangig an selbstständige Berater und enthielt fachspezifische und interkulturelle Elemente. Der WTT e.V. war durch die Erarbeitung konzeptioneller und inhaltliche Grundlagen sowie durch die Betreuung von Praxisprojekten an diesem Projekt beteiligt. Die Qualifizierungsmaßnahme wurde von 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern absolviert.

Internet- und Softwareanwendung in Betrieb und Verwaltung

Der Zittauer Wissenschaftsladen bietet Kurse und Seminare im Bereich der Internet- und Standardsoftwarenutzung, insbesondere für Existenzgründer und KMU, an. Im Januar 2008 wurde beispielsweise ein in Zusammenarbeit mit der SIRE-IntCons AG an der HS Zittau/Görlitz durchgeführter Lehrgang „Praxisanwendung MS Excel“ abgeschlossen, an dem Schüler, Selbständige und Hochschulmitarbeiter teilnahmen.

Beratung für regionale Vereine und KMU

Beratungsleistungen zum Thema „Integration und Positionierung der Umweltbibliothek Großhennersdorf und ihrer Leistungen in der europäischen Wissenschaftslandschaft“ (2010).

Beratungsleistungen zum Thema „Coaching und Training im Umfeld wissenschaftlicher Einrichtungen“ für eine regionale Marketingagentur (2010).

 

Projekt PERARES (seit Mai 2010)

PERARES: Public Engagement with Research and Research Engagement with Society
Gefördert von der European Community’s Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) unter grant agreement n° 244264

 

Wir unterstützen die Hochschule Zittau/Görlitz im Projekt ENERCITEE, mehr unter
http://enercitee.eu/Sub-Projects/PraTLA—Practical-Training-in-Local-Authorities,59/

Living Knowledge – The internationel Science Shop Network:

Die Gesellschaft benötigt zunehmend wissenschaftlichen Sachverstand, um ihren vielfältigen Anliegen gerecht werden zu können. Deshalb setzt sich „Living Knowlegde“ dafür ein, das Zusammenwirken von Wissenschaft und Gesellschaft durch das internationale Netzwerk der Wissenschaftsläden zu unterstützen. Die Wissenschaftsläden mit ihrem Personal sowie kooperierende Hochschulen vernetzen sich über „Living Knowledge“, um Wissen und Expertise aus verschiedenen Ländern gemeinsam nutzen zu können.

http://www.scienceshops.org/new%20web-content/framesets/fs-about.html

Soufflearning: Effektive Schulung für kleine Unternehmen am Arbeitsplatz

Viele kleinere Unternehmen und Organisationen können ihre Beschäftigten nicht zu Fortbildungen außer Haus schicken. Denn die ist oft buchstäblich zu weit weg vom Alltagsgeschäft. Bei Soufflearning kommen deshalb die Coaches in die Betriebe und entwickeln mit diesen gemeinsam ein maßgeschneidertes Fortbildungskonzept. Ausgehend von Erfahrungen in NRW, Deutschland, wird dieses Projekt die Etablierung kooperativer Netzwerke von KMU, Bildungseinrichtungen und Trainern initiieren und über Workshops, Konferenzen und eine Projektwebsite mit online-Forum gute Praxisbeispiele, Fördermöglichkeiten und Leitlinien für die Umsetzung eines auf Kleinstbetriebe ausgerichteten Schulungskonzeptes den relevanten Interessensgruppen vorstellen und vermitteln.